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Tortour - NONSTOP CYCLING AROUND SWITZERLAND 2014

Herr Prof. Dr. Woiciechowsky (Berlin) war einer der Tortour-Fahrer 2014.

Seine Emotionen zu dem Rennen:

Start war nachts 1:15 Uhr. Schon ungewöhnlich bei Dunkelheit sich auf das Zeitrad zu setzen, man hatte doch nur ein beschränktes Gesichtsfeld, wenn man den Kopf weit unten hält und dies bei geringer Ausleuchtung. Trotzdem konnte ich die ersten 180 km (ironman Distanz) gut absolvieren, 5:41 trotz zweier Stops bei den Timestations und trotz einmal verfahren. Dann ging es in die Berge. Auf 200 km waren vier 2000er zu erklimmen, Albulapass, Oberalppass, Flüelapass und Furkapass, insgesamt 6500 HM. Das zerrte, dazu Regen, Schnee und Kälte. Mein Team hat mich super unterstützt, ständiger Klamottenwechsel, Essenversorgung, Motivation. Die Furkapasshöhe habe ich dann bei Schnee und Kälte um 2:00 Uhr nachts, nicht mehr im Zeitlimit erreicht. Aber ich wollte durchkommen und im Team haben wir entschieden weiterzufahren. Die Rennleitung hat uns unterstützt und weiter getrackt. In den Tag ging es dann auf welliges Gelände mit viel Gegenwind und wieder in die Nacht auf Steigungen bis zu 20%, 18% konnte ich noch nehmen, 20 waren zuviel für die müden Beine und so haben wir die Meter bis zum Gipfel gemeinsam geschoben. Ca 150 km vor dem Ziel bekam ich echte Probleme mit der Müdigkeit. Ich hatte inzwischen 45 Stunden auf dem Rad gesessen und fuhr Schlangenlinien, so mußte ich doch mehr Schlafpausen einlegen als geplant. Aber ich konnte überglücklich nach 54h41m das Ziel erreichen und der Empfang in der IWC Arena war bombastisch, nochmals vielen Dank an die Rennleitung, das Team, die Sponsoren, die Familie, an Alle die mich kennen und unterstützt haben. Es waren 33 Solofahrer gestartet, 12 hatten im Zeitlimit das Ziel erreicht. Ich war der 13 außer Wertung. Es ist immer was Besonderes eine Grenze zu überschreiten. Und auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, nichts geht mehr, dann mußte ich an Wolfgang Fasching denken, der gesagt hat: "Wenn nichts mehr geht, dann einfach die Kurbel weitertreten."



DWG 2013 | Frankfurt am Main